Für die tägliche Arbeit
- Die Zahlen sind schon da. Bestände und Bewegungen kommen von selbst aus SAP und Perdis. Die Fachleute prüfen und ergänzen, statt zu übertragen.
- Weniger Fehlerquellen. Keine verrutschte Formel nach dem Zeileneinfügen, keine vergessene Zelle. Jede Eingabe wird beim Erfassen geprüft.
- Erfassen dauert Minuten. Eine Planungsannahme oder ein neuer Lehrgang ist ein kurzer Dialog mit klaren Feldern, kein Suchen in der richtigen Spalte des richtigen Blatts.
- Änderungen sind nachvollziehbar. Wer wann was erfasst oder geändert hat, ist dokumentiert. Kennzahlen folgen festen, hinterlegten Regeln statt versteckter Formeln.
- Urlaub ohne Übergabeliste. Der Prozess steckt im System, nicht in einer Datei und im Wissen Einzelner. Vertretung kann sofort weiterarbeiten.
Für die Bereichsleitung
- Entscheiden auf aktuellen Zahlen. Das Lagebild ist tagesaktuell statt vom letzten Pflegetermin. Veränderungen sind sichtbar, sobald sie in den Quellsystemen stehen.
- Frühwarnung statt Überraschung. UDM meldet sich, wenn der prognostizierte Bestand eine Schwelle unterschreitet. So bleibt Zeit für Einstellungen und Lehrgänge, bevor die Lücke im Dienstplan ankommt.
- Eine Zahlenbasis für alle. P und BF-D arbeiten auf demselben Stand. Die Klärung von Abweichungen beginnt mit denselben Zahlen.
- Der Prozess hängt nicht mehr an Einzelnen. Heute steht und fällt die Prognose mit einer Datei und dem Wissen weniger Personen. Künftig trägt das System den Prozess, mit Rechten und Vertretungsregeln.
- Planungsqualität wird messbar. Eingefrorene Monatsstände zeigen rückblickend, wie gut Prognose und Realität zusammenpassen. Daraus werden die Erfahrungswerte von Jahr zu Jahr besser.
- Die Investition zahlt mehrfach. Datenmodell, Anbindungen und Ansichten sind Plattform-Bausteine. Der nächste Bereich mit ähnlichem Bedarf startet nicht bei null.
| Heute in der Excel | Pflege im Fachsystem (bleibt unverändert) | Neu in UDM |
|---|---|---|
| Registerblatt PSDI (personenscharfe Planstellenliste) | SAP. Stammdaten, Planstellen, Beschäftigungsgrad. P pflegt wie heute. zu klärenWelche Spalten stammen direkt aus SAP, welche ergänzt P erst in der Datei (z. B. FTE-Bewertung Fahrdienst)? | liestStände je Stichtag; in Stufe 1 per Import-Assistent
Nur Datei-ergänzte Angaben würden in UDM erfasst. |
| Perdis-Berichte (Ist-Bestand) und Bedarfsberechnung BF-D (Strab/Bus) | Perdis. Dienstplanung und Ist-Bestand. Der Bedarf entsteht in einer eigenen BF-D-Berechnung (Datei mit Maßnahmenliste). zu klärenWo lebt die Bedarfsberechnung künftig? | Erfassungin Stufe 1: die wenigen Monatswerte (Ist-Bestand, Bedarf) im Dialog, wie heute in der Datei
liestab Stufe 2 direkt aus den Quellen |
| Registerblatt Offene Planstellen | SAP. Offene Stellen sind Teil der Planstellen-Daten. | liestund leitet ab, keine eigene Pflege |
| Mails zu Einstellungen und Austritten | SAP. Einstellungen, Austritte und Austrittsdaten erfasst P wie heute. | liesteingetretene Ereignisse, ab Stufe 2 per Datenvergleich
Erfassungnur für Planungsannahmen, die SAP noch nicht kennt
In Stufe 1 wird der Ereignis-Status noch von Hand bestätigt, Auslöser bleibt die Mitteilung von P. |
| Springer-, Abordnungs-, Overhead- und Arbeitszeit-Änderungen (VARIO EINGABE) | SAP. Versetzungen und Arbeitszeit pflegt P (Versetzungsmitteilung). zu klärenWerden Springer- und Overhead-Kennzeichen in SAP geführt oder nur in der Datei? | liestdie Kennzeichen aus den PSDI-Ständen
Nur wenn sie allein in der Datei leben, übernimmt UDM die Erfassung. |
| Fahrschul-Zählzeilen + Registerblatt STRAB Lehrgänge + Ausbilder-Block | UDM. Die Qualifikations- und Schulungsverwaltung entsteht bereits in UDM. Der künftige Ort ist gesetzt. | Erfassungje Lehrgang in der Schulungsverwaltung; die Prognose liest Beginn, Ende, Teilnehmer, Ausbilder
berechnetalle Zählwerte |
| Prognostizierte Einstellungen und Austritte (Erfahrungswerte) | keins. Reine Planungsannahme. | Erfassungals Planwerte je Monat; Regelvariante ist Klärungspunkt |
| Zeile „Korrekturen Perdisbestand zu P“ | keins. Abstimmungsergebnis zwischen BF-D und P. | Erfassungals Korrektur-Eintrag mit Begründung |
| Alle Formeln: Fortschreibung, Unter-/Überbestand, Abweichung BF-D → P | keins. | berechnetkeine Pflege |
| Datei-Weitergabe an die Beteiligten | keins. | entfälltAnsicht mit Rechten; Excel auf Wunsch automatisch erzeugt |
Ein gemeinsames Bild
Datenmodell, Prognose-Matrix und Erfassungsdialoge in UDM. Die PSDI-Liste kommt per Import-Assistent, mit Protokoll und Rückgängig-Funktion. Die wenigen Monatswerte aus Perdis und Bedarfsberechnung werden im Dialog erfasst, wie heute in der Datei, nur geprüft und nachvollziehbar. Ein Pilotmonat läuft parallel zur Excel, bis die Zahlen deckungsgleich sind.
Die Datenlogistik verschwindet
Direkte Anbindung an SAP/PSDI und Perdis. UDM übernimmt neue Stände selbstständig und erkennt Bewegungen durch Datenvergleich. Exporte, Netzlaufwerk-Dateien und Mitteilungs-Mails entfallen. Voraussetzung sind Lesezugänge zu den Quellsystemen, siehe Klärungspunkte. Automatisch heißt dabei nicht ungeprüft: Übernahmen laufen gegen Prüfregeln, Auffälligkeiten landen zur Sichtung und nicht still im Bestand. Der Umstieg passiert erst, wenn die Datenqualität des automatischen Wegs nachweislich trägt.
UDM führt den Prozess
Lehrgangsverwaltung, Klärungs-Workflow zwischen BF-D und P, Schwellwert-Meldungen und eingefrorene Monatsstände für den Rückblick auf die Prognosegüte. Die Bedarfsberechnung bleibt fachlich bei BF-D; ob ihr Werkzeug die heutige Datei bleibt, ist Klärungspunkt. UDM zeigt ihre Ergebnisse.
- SAP/PSDI: Ist ein lesender Zugriff auf die Planstellen-Sicht möglich, etwa per Datenbank oder Standardschnittstelle? Das ist der größte Einzelhebel für Stufe 2 und vor allem eine organisatorische Frage an die DVG-IT.
- Perdis: Welche Zugriffswege erlaubt die Installation bei der DVG, zum Beispiel Lesezugriff auf die Datenbank oder eine Exportschnittstelle? Gegebenenfalls ist das eine Vertragsfrage mit dem Hersteller.
- Übergangsweise: Der manuelle Weg aus Stufe 1 (PSDI-Import plus Monatswerte im Dialog) trägt beliebig lange, der Aufwand liegt bei Minuten pro Monat. Ein überwachter Ablage-Ordner, der Dateien automatisch als Tabellen übernimmt, ist als Ausbau der Plattform geplant, noch kein Bestand.
- Personenbezug: Dürfen Namen und Personalnummern aus PSDI in UDM geführt werden, oder nur Summenwerte? Danach richtet sich das Berechtigungs- und Löschkonzept.
- Wer pflegt was: Erfassen Personalabteilung und BF-D künftig direkt in UDM, jeweils mit eigener Rolle? Erst dann kann der Mail-Weg vollständig entfallen.
- Geltungsbereich: Starten wir mit BF-D Fahrdienst, und welche Bereiche folgen? Bleiben Straßenbahn und Bus durchgängig getrennte Sichten?
- Springer-Bewertung: Bleibt die pauschale Hälfte je Springer, oder rechnen wir mit dem tatsächlichen Beschäftigungsgrad aus den PSDI-Daten? Und: Wird das Springer-Kennzeichen in SAP geführt oder nur in der Datei?
- Lehrgangsplanung: Die Qualifikations- und Schulungsverwaltung entsteht bereits in UDM. Zu klären ist der Zuschnitt für die Prognose: Genügen Beginn, Ende, Teilnehmerzahl und Ausbilder je Lehrgang?
- PSDI-Spalten: Welche Spalten des PSDI-Blatts stammen direkt aus SAP, welche werden erst in der Datei ergänzt? Davon hängt ab, was UDM liest und was erfasst wird.
- Bedarfsberechnung: Bleibt die BF-D-Berechnung wie heute (eigene Datei), und UDM liest das Ergebnis? Oder soll sie mittelfristig anders aufgestellt werden?
- Monatslogik: Wenn Daten täglich kommen: Welcher Stichtag definiert den Monatswert, und gibt es einen ausdrücklichen Monatsabschluss?
- Prognosegüte: Sollen Monatsstände eingefroren werden, damit sich Prognose und Realität rückblickend vergleichen lassen? In der heutigen Datei werden Prognosewerte überschrieben, sobald Ist-Zahlen vorliegen.
- Erfahrungswerte: Wie entstehen die geplanten Einstellungs- und Austrittszahlen? Als feste Planwerte oder als Regel, etwa aus dem Durchschnitt der letzten zwölf Monate?
- Sonderfälle der Datei: Einige Formeln enthalten Ausnahmen und Korrekturzeilen. Welche davon sind bewusste fachliche Regeln, welche sind Behelfe, die entfallen dürfen?